Gärtnern nach dem Mond

Der Mond hat offensichtlich Kräfte, die sich in der Natur auswirken. Auch wenn dies zur Zeit wissenschaftlich (noch?) nicht belegt ist, sind diese Kräfte vorhanden. Um auf die unterschiedlichen Stellungen des Mondes und deren Auswirkungen auf die Pflanzen einzugehen, gibt es jährliche Gartenmondkalender mit Tipps, die sehr detailliert sind.

Diejenigen, die einen solchen Kalender nicht besitzen, sich aber trotzdem im Groben nach den Mondstellungen richten möchten, können sich nach folgenden Grundregeln richten:

Empfohlende Arbeiten bei den Stellungen des Mondes:

Abnehmender Mond:
Aussaaten bzw. Stecken von Wurzelgemüse und Kopfsalat (Ausnahme!), Jäten von Unkraut
Zunehmender Mond: Aussaaten / Auspflanzungen von Blumen, Blatt- und Fruchtpflanzen (ohne Kopfsalat), Setzen von Blumenzwiebeln
Aufsteigender Mond: Obsternte, Veredeln, Reisergewinnung
Absteigender Mond: Schnitt der Gehölze, Ernte von Zwiebeln oder Knoblauch, Pflanzen von Obstgehölzen, Teilen von Stauden

Dazu die Defininition der Pflanzengruppen

Blattpflanzen
alle Blattsalate, alle Kohlarten, Knollenfenchel, Lauch, Stangensellerie, Chicoree, Mangold, Rhabarber, Blattkräuter, Ziergräser
Fruchtpflanzen
Tomaten, Gurken, Paprika, Melonen, Kürbis, Erbsen, Bohnen, Erdbeeren, alles Beerenobst, Kern-, Stein- und Schalenobst
Blütenpflanzen
Alle Sommerblumen, Kübelpflanzen, Stauden, Zwiebel- und Knollenpflanzen, Ziergehölze, Rosen
Wurzelpflanzen
Gelbe Rüben, Rettiche, Radieschen, Knoblauch, Schwarzwurzeln, Sellerie, Zwiebeln, Rote Beete, Steckrüben, Meerrettich, Kartoffeln

Es handelt sich hier um allgemeine Hinweise, bei der die Tageszuordnung zu Frucht-, Wurzel-, Blüte- und Blatttagen genauso wenig berücksichtigt ist, wie die Tage, an denen die Gartenarbeit ruhen sollte. Um dies zu berücksichtigen, bräuchten Sie wiederum einen Mondkalender wie oben angesprochen. Dabei kann es jedoch problematisch sein, die nach dem Mondlauf empfehlenswerten Tage mit Berufstätigkeit und persönlichen Terminen zu vereinbaren.