Kopfstecklinge von Kübelpflanzen

Sehr gut geeignet sind zum Beispiel Geranien, Oleander, Fuchsien. Auch wenn die Pflanzen etwas später blühen mögen, ist der Mai ein idealer Zeitpunkt für das Vermehren durch Kopfstecklinge.

Man schneidet dazu einen dicken aber nicht zu kräftigen Trieb mit einem Messer unterhalb eines Blattknotens ab und entfernt anschließend die unteren Blätter. Wer im Herbst nur kleine frische Pflanzen überwintern will, kann die Stecklingsvermehrung auch ca. Mitte bis Ende August vornehmen. Die Stecklinge haben dann noch Zeit anzuwachsen.

a) Sofortiges Einpflanzen
Die Schnittstellen werden zur Desinfektion mit Asche bestäubt. Anschließend gibt man die Stecklinge in Töpfe mit Aussaaterde (wenig Dünger) und stülpt eine Plastiktüte darüber, die von einem gebogenen Draht aufrecht gehalten wird. Die Blätter sollen das Plastik nicht berühren, weil durch das Kondenswasser ein Pilzbefall erfolgen könnte. Als Standort sollte ein heller Platz ohne Sonneneinstrahlung gewählt werden.

b) In Wasser stellen
Nach dem Abschneiden (w.o.) stellt man die Stecklinge in ein Glas mit Wasser und gibt zur Desinfektion ein Stück Holzkohle hinzu, wobei das Wasser gelegentlich zu wechseln ist. Die Stecklinge werden in Aussaaterde eingepflanzt wenn Wurzeln deutlich zu sehen sind; man wartet jedoch nicht bis das Wasserglas voller Wurzeln ist.

Die kleinen Pflanzen werden erstmals gedüngt, wenn ein Austrieb sichtbar wird.